La Palma – vielfältige Insel
29. Oktober 2008La Palma – die größte Insel der Kanaren beeindruckt ihre Besucher mit einem besonders vielfältigen Wesen.
Geprägt ist diese Insel von Vulkanlandschaften, dichten Lorbeerwälder, Lavawüsten und dichten Pinienwäldern. Von den Einheimischen wird La Palma auch als “Isla bonita” bezeichnet, was übersetzt die schöne Insel bedeutet.
Die Insel im Atlantik verfügt über ein Wegenetz mit über eintausend Kilometer Länge, was sie zu einem herrlichen Wanderparadies macht.
Das Wasser tropft von der Decke, jeden Schritt den man tut, bringt einen ein Stück weiter in die Dunkelheit. Atmet man durch die Nase tief ein, stellt man fest, dass es nach Nässe und Moos riecht, zur Linken fließt ein kleiner Bach durch einen Tunnel.
An bestimmten Stellen hat man die Möglichkeit durch Löcher in der Wand Blicke in den Abgrund zu riskieren – die Schlucht fällt in eine Tiefe von bis zu fünfzig Metern ab.
Das anfängliche Tropfen von der Decke verwandelt sich nach und nach in kleine Wasserfälle, im Dämmerlicht sind diese fast nicht zu erkennen, aber man kann sie spüren, was durchaus eine willkommene Abkühlung an diesem Tag ist. Die Sonne hat uns an diesem Tag sehr zu schaffen gemacht. Der Aufstieg zu den Quellen des Flusses Marcos y Cordero war sehr anstrengend.
Damit man zu den Quellen des Flusses gelangt, muss man insgesamt zwölf Tunnel durchwandern.
La Palma erinnert Touristen eher an einen subtropischen Dschungel als an eine Insel vor der afrikanischen Küste. Auf unseren Erkundungstouren säumten meterhohe Farne unseren Weg und Urwaldriesen spendeten uns Schatten.
Bevor wir den Abstieg in die Schlucht antreten, wird an den Quellen erst einmal Rats gemacht.
Beim Abstieg bemerken wir, wie sich die Landschaft langsam wandelt, und wir erreichen den Lorbeerwald Los Tilos.
Vor allem die verschiedensten Moose und Riesenfarne überwuchern den Nebelwald. Man fühlt sich wie in einem Zauberwald von dem man glauben könnte, hinter jedem Baum wartet ein Kobold oder eine Elfe.