Kreisverband
Zollernalb e.V.
 


Müll des Landkreises auf der Straße zur Müllverbrennung Stuttgart gekarrt werden

Wenn es nach dem Willen des Landratsamts geht, rollen mindestens 5 LKW voll Müll täglich von Hechingen über die B 27 nach Stuttgart-Münster in die Verbrennungsanlage. Weil der Müll „just in time“ angeliefert werden soll, ab damit auf die Straße. Obwohl dem Vernehmen nach die Straßen um Stuttgart auch nicht immer ganz leer sein sollen. Dabei ist das Landratsamt des Kreises mutig, Pilotprojekte auf der Schiene in die Wege zu leiten und zu unterstützen, siehe Kiestransporte. Und die HzL hat in der Region erst kürzlich den Güterverkehr von der DB übernommen, so dass ein kompetentes Verkehrsunetrnehmen direkt im Kreis vorhanden wäre.

Warum jetzt der Müll auf der Strasse transportiert werden soll und nicht auf der Schiene, können wir nicht verstehen. Insbesondere für „Massengüter“ wie Müll bietet sich der Schienentransport geradezu an. Die technischen Einrichtungen sind vorhanden, den Müll in Container zu pressen, auf Güterwagen zu verladen und per Bahn in das Verbrennungswerk zu fahren. Unserer Meinung nach muss der Landkreis auch hier eine Pilotfunktion übernehmen. Man kann nicht die politische (und unserer Meinung nach richtige) Forderung aufstellen, dass der Güterverkehr mehr auf die Schiene verlagert werden muss und dann doch die Strasse für den Transport wählen.

Im übrigen: warum muss der Müll auf die Deponie nach Hechingen gekarrt werden, um dann erst umgeladen zu werden? Warum den Müll nicht gleich in Albstadt, Balingen, Schömberg, Burladingen, Haigerloch in Container verladen und per Bahn nach Stuttgart transportieren? Und wenn Nachbarkreise, wie Tübingen und Reutlingen, da auch noch mitziehen, ist das täglich ein langer und rentabler Müllzug!

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